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Premiere: Israelischer Bushersteller startet in Deutschland
Frankfurter Importeur stellt Merkavim Minibus M20E vor

Merkavim Niederflur Minibus M20E
AMEX Nutzfahrzeuge GmbH
Frankfurt am Main (pts/28.03.2008/00:26) -

- Minibus für die Stadtlinie mit Aufbau aus Edelstahl
- 15 Sitzplätze, 7 Stehplätze
- Serienmäßig umfangreiche Linienausstattung
- Fiat 160 Multijet Power mit 400 Nm und 157 PS
- Zulässiges Gesamtgewicht 4800 Kilogramm

Mit einem brandneuen Minibus für die Stadtlinie startet Merkavim, Israels größter Busaufbauer, erstmals in Deutschland und bringt frischen Wind in die Fuhrparks der deutschen ÖPNV-Unternehmen. Der Merkavim M20E wird auf Basis der Fiat Ducato aufgebaut und bietet in der Ausführung als Stadtlinienbus 13 Sitzplätze, 2 Klappsitze und 7 Stehplätze. Einsetzen lässt sich der Mini auf Stadtlinien oder als Shuttlebus. Variable Innenraumkonzepte machen auch die Verwendung als Großraumtaxi, Hotelbus oder im Behindertentransport denkbar. Das Fahrzeug lässt sich nach Kundenwunsch gestalten. Farben und Sitzpolster sind ebenso frei wählbar wie eine Reisebestuhlung, individuelle Sitzkonfiguration oder die Lackierung. Da Merkavim generell nach europäischen Standards produziert, waren zur Homologation durch den TÜV nur geringe Änderungen erforderlich. Der Minibus kann an sofort bestellt werden. Als Generalimporteur für den Merkavim M20E firmiert die Amex Nutzfahrzeuge GmbH in Frankfurt am Main.

Der Merkavim M20E lässt mit dem typischen Ducato-Gesicht seine Abstammung auf den ersten Blick erkennen. Allerdings steckt hinter dem handlichen Minibus weit mehr als nur ein Aufbau auf Ducato-Basis. Die Italiener liefern den Triebkopf mit Getriebe, Lenkung und Motor und gewähren dafür auch die üblichen Herstellergarantien. Der Aufbau dagegen entsteht in aufwändiger Handarbeit. Wie bei allen Bussen aus eigener Fertigung verwendet Merkavim beim M20E leichte und robuste Edelstahlplatten. Resultat ist ein klar gegliederter, eleganter Aufbau, der gut mit dem Frontgesicht harmoniert.

Die Ausstattung für den Stadtbus wartet mit allen Zutaten auf, die einen großen Bus im Linienbetrieb ausmachen. Dazu gehören Fahrzielanzeige mit Dot-Matrix vorne und an der Seite und Nummernanzeige am Heck, Sprechanlage und eine Rollstuhlrampe. Kommt ein Rollstuhl an Bord, werden die beiden vorne links installierten Klappsitze nach oben geklappt, um den Rollstuhl in der vorgesehenen Position sicher fixieren zu können. Zur Linienausstattung gehören außerdem Haltestangen mit Rufknöpfen, Griffschlaufen und diverse Notausstiege. Für den Klimakomfort sorgt die Kombination einer auf dem Dach untergebrachten Kühleinheit mit einer zweistufigen Heizung, die sich zwischen der Viersitzgruppe im hinteren Teil befindet. Der Fahrerarbeitsplatz wirkt übersichtlich, Bedienelemente für Innenraumheizung, Sprachanlage und Türöffner hat der Hersteller ergonomisch in das bestehende Arrangement integriert.

Der Innenraum präsentiert sich dank großer Panoramascheiben hell und freundlich. Der mit 1350 Millimetern vergleichsweise breite Einstieg mit der zweiflügligen Außenschwingtür erlaubt vor allem älteren Fahrgästen einen bequemen Zugang an der Haltestelle. Mit einer Einstiegshöhe von knapp 26 Zentimetern präsentiert sich der Mini als echter Niederflurbus. Die Bestuhlung mit den robusten Sitzen ordnet jeweils zwei Sitze auf der linken und einen Sitz auf der rechten Seite zu einer Dreiergruppe. Im Heck sind die Sitze zu einer Sitzgruppe angeordnet.

Merkavim stattet den Mini mit der stärksten Motorvariante aus, die Fiat für den Ducato anbietet. Der 160 Multijet Power besitzt mit dem bärenstarken Drehmoment von 400 Newtonmetern und einer Leistung von 157 PS die nötigen Reserven, die der Bus für häufigeres Anfahren zwischen den Haltestellen braucht. Geschaltet wird das Sechsganggetriebe von Hand, voraussichtlich im Herbst stellt Fiat für den Ducato eine Getriebautomatik zur Verfügung, die dann auch im Mini-Stadtbus angeboten wird. Standard im M20E sind Luftfederung an der Hinterachse und eine sehr gute Geräuschdämmung des Innenraums. Der Merkavim bringt es auf eine Länge von 7020 Millimetern, die Breite beträgt 2080, die Höhe 2600 Millimeter. Die Höhe im Innenraum ist mit 1950 Millimeter ausreichend bemessen. Leer bringt der attraktive Minibus 3100 Kilogramm auf die Waage, bei voller Besetzung sind 4800 Kilogramm erlaubt.

Die Name Merkavim stammt aus dem Hebräischen und lässt sich mit dem Wort Triumphwagen übersetzen. Erhältlich ist der Minibus zum Preis von 99580 Euro. Rund ein Dutzend Einheiten sollen dieses Jahr noch ihre Käufer finden.

Über Merkavim: Merkavim ist der größte Busbauer in Israel und international bekannt für die kompromisslose Qualität und Standfestigkeit seiner Busse. Das 1946 gegründete Unternehmen ist auf die Entwicklung von Omnibussen spezialisiert. Die Eigner von Merkavim sind der örtliche Volvo Importeur, sowie Volvo Bus Group. Aufgebaut werden die Fahrzeuge auf Fahrgestellen von Volvo, MAN, Mercedes-Benz, DAF und Fiat. Sämtliche Busse werden in einer speziellen Edelstahl-Technik gefertigt. Die Busproduktion von Merkavim befindet sich nordöstlich von Tel Aviv im Industriepark von Caesarea, wo das Unternehmen seit 1998 eine nach europäischen Standards topmoderne Busproduktion betreibt. Merkavim beschäftigt rund 500 Mitarbeiter, im Schnitt verlassen pro Jahr rund 450 Busse die Montagelinien.


Hinweis an die Redaktion:
Zur Unterstützung der redaktionellen Arbeit hält die Pressestelle der Amex Nutzfahrzeuge GmbH Fotomaterial über den Merkavim M20E bereit. Bilder, technische Daten zum Merkavim M20E und weitere Informationen über den Hersteller finden Sie im Internet unter der Adresse http://www.minibus.info

Abdruck frei. Belegexemplare sind an folgende Adresse erwünscht:

AMEX Nutzfahrzeuge GmbH
Hanauer Landstr. 491
60386 Frankfurt am Main (Ende)


Aussender: AMEX Nutzfahrzeuge GmbH
Ansprechpartner: Manfred Schmalisch
email: minibus@amexauto.de
Tel. 069-416001